Paul Schreyer und sein hoffentlich Ohne-Plan-Spiel

Zum Begriff der Verschwörungstheorie ist von berufener Stelle intelligent und sachgerecht geschrieben worden (https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-12/verschwoerungstheorien-corona-krise-wort-des-jahres-2020).

Gerade der Aspekt der elaborierten Verschwörungstheorie im Gewand der wissenschaftlichen Herangehensweise verdient großes Augenmerk. Einen Attila Hildmann lächerlich zu machen oder besser: einfach dabei zuzusehen, wie er sich selber lächerlich macht, ist keine Kunst und keine Arbeit. Arbeit macht es, die pseudoalerten Beiträge zu falsifizieren. Aber einer muss es ja machen.

Da habe ich also wieder eine Wahrnehmungsempfehlung erhalten, und zwar sollte ich mir ein Video von Paul Schreyer anschauen, „das jeder gesehen haben sollte“, namentlich „Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?“ (https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28). Ich tat wie mir geheißen, schon etwas unfroh und mit Vorahnungen. Seufz. Also geb ich noch mal alles.

Es lässt sich ohne falsche Polemik sagen: Intelligenz, die sich der massentauglichen Dummheit anbiedert, wird gefährlicher als Intelligenz, die sich mit der Macht ins Bett legt. Das Raunen, das Verdächte hegen, das Beziehungen-Sehen, das „Das kann kein Zufall sein“-Sagen, das alles wird bei Schreyer zwar fast ausschließlich dem Betrachter überlassen, aber in einer Art, die dem willigen Adepten sein nötiges Studentenfutter gibt.

Und das geht so: Man präsentiert wirkliche, faktische Fakten und Zitate, aber in ihrer positivistischen, sozusagen in ihrer dpa-Form, wobei man andere Fakten, die eine größere Diversität von Ereignissen und zeitgenössischen Wahrnehmungen darstellen würden, verschweigt, und in den Zitaten lässt man wesentliche Kontexte einfach aus wie ein Student, der zuerst die Einleitung seiner Proseminararbeit inklusive Beweisziel geschrieben hat und nun alle Quellen so verstümmelt, bis der Schuh draus wird, den er schon von Anfang an vor seinem geistlosen Auge sah. Man stellt die erwählten Fakten nebeneinander, verbindet sie gar nicht weiter, aber das Nebeneinanderstellen insinuiert schon Kausalität und Reziprozität, die zwar nicht beweisbar sind, aber um es mit den Worten Schreyers aus dem genannten Video zu sagen: „Ich will’s gar nicht weiter kommentieren, das sind einfach seine Aussagen aus dieser Zeit, ich find das sehr bemerkenswert. In der Regel werden solche Aussagen ja mit dem Rubrum ‚Verschwörungstheorie‘ bezeichnet, aber das ist real, das ist eine reale Aussage von einem Mann, der großen Einfluss hat.“ Es ist dies die Kehrseite des unseligen „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, nämlich das in den Bart gebrummte „Ich sach dazu nix“. Ich komme später noch einmal darauf zurück.

Zunächst einmal schildert Schreyer die Entwicklung von Notfall- und Katastrophenübungen nach dem Ende des Kalten Krieges in den USA. Dabei werden das vermeintliche Investmentinteresse nicht bezeichneter Kreise und damit der vermeintliche US-amerikanische Strategieschwerpunkt von Schreyer durch ein Bild aus einer Pressekonferenz des amerikanischen Verteidigungsministers 1997 illustriert, auf dessen Flipchart die Kosten zur Abwehr biologischer Bedrohungen mit „1 Milliarde Dollar in den nächsten fünf Jahren“ beziffert werden, wobei verschwiegen wird, dass der Militärhaushalt der USA alleine in 1995 rund 278 Milliarden Dollar betrug (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5993/umfrage/militaerausgaben-der-wichtigsten-natostaaten/). Aber „man sieht, es ging von Anfang an um sehr viel Geld“ – nur, dass man’s eben nicht sieht, sondern nur unbelegt gesagt bekommt (was sicherlich einer der Grundverdächtigung gegenüber der Meinungsbildung „top-down“ durch die „Mainstreammedien“ seitens der „bottom-up“-Aufklärer wie Schreyer ist) und eben in der Regel aus Bequemlichkeit glaubt.

Schreyer lässt in der Präsentation Terroranschlag auf Terroranschlag folgen und erweckt den Eindruck, der Weg zur Antiterrorgesetzgebung nach dem 11. September 2001 sei eine gerade Linie fortschreitender Präsidialermächtigungen und zurückgeschnittener Grundrechte gewesen. Ein kurzer Zwischenstopp bei der US-eigenen Anthraxproduktion bereitet die wieder in der großen Auslassung bestehende Insinuation vor, es sei doch auffällig, dass die beiden gegen die geplante Antiterrorgesetzgebung votierungsbereiten US-Senatoren, an deren Büros 2001 Anthrax-Briefe gegangen waren, danach doch dafür gestimmt hätten, wobei so getan wird, als seien die beiden Senatoren das Zünglein an der Waage gewesen, was dem Abstimmungsergebnis nicht im mindestens entsprach (Quelle: https://www.senate.gov/legislative/LIS/roll_call_lists/roll_call_vote_cfm.cfm?congress=107&session=1&vote=00313).

Schreyer dokumentiert hernach, wie nach und nach die Szenarien der Bedrohung durch biologische Kriegsführung durch gewissermaßen quellenneutrale Epi- und Pandemien abgelöst werden. So weit, so gut, so mimiklos von Schreyer vorgetragen. Verschwiegen wird, dass auf der unteren exekutiven Ebene (sprich bei Polizei, Feuerwehr, Seuchenschutz, Bombenentschärfern usw. usf.) solche Übungen zur Eindämmung nicht nur größerer Gefahren- und Schadenslagen seit jeher gefahren werden, denn: Handeln will gelernt und unter Stress abrufbar sein, das Ganze nennt man Ausbildung. Dass es das Ganze auch auf höherer administrativer Ebene gibt und geben muss und geben sollte, liegt auf der Hand. Dass solche Übungen nicht nur in den USA durchgeführt werden, sondern auch beispielsweise in der BRD, zum Beispiel 2007 (https://www.youtube.com/watch?v=omFwHCJjGRA), wird auch nicht erwähnt. Auch bei der Darstellung der Übungsteilnehmer verzieht Schreyer keine Miene: Spitzen aus Politik (u.a. mimte in einer dieser Übungen Madeleine Albright die US-Präsidentin), Gesundheitsorganisationen, Pharmakonzernen, Presse usw. Ja, eiderdaus! Nicht Erzieherinnen und Müllwerker, Scharf- und Sportschützen und Malermeister dürfen ihre Expertise einbringen, sondern nur die, die auch im Ernstfall etwas zu entscheiden oder beizutragen hätten? Funktionseliten-Bashing durch goldenes Schweigen, eine rhetorische Meisterleistung, das muss man anerkennen. Da passt es ins Bild, dass in späteren Jahren die Übungen (nicht eben wenig tendenziös „Planspiele“ geheißen) auch noch international besetzt wurden – da sollte wohl internationaler Gleichschritt hergestellt werden! Zum Beweis für diese Teleologie wird – logisch, da die internationale Think-Tank-Elite denkeinig ist – von Schreyer nun ein Franzose aus dem Hut gezaubert, Jacques Attali, Wirtschaftswissenschaftler, Politiker hauptsächlich in der Mitterand-Ära und kulturphilosophischer Essayist. Aus seinem rund 500 Wörter umfassenden Artikel anlässlich der Schweinegrippe 2009, „Changer, par précaution“ (https://blogs.lexpress.fr/attali/2009/05/03/changer_par_precaution/), pflückt sich Schreyer die google-übersetzten Sätze heraus: „Die Geschichte lehrt uns, dass sich die Menschheit nur dann signifikant weiterentwickelt, wenn sie wirklich Angst hat (…) Die beginnende Pandemie könnte eine dieser strukturierenden Ängste auslösen. (…) Denn werden wir viel schneller, als es allein aus wirtschaftlichen Gründen möglich gewesen wäre, die Grundlagen für eine echte Weltregierung schaffen können.“ Das ganze moderiert Schreyer dann mit den eingangs schon zitierten Worten ab: „Ich will’s gar nicht weiter kommentieren, das sind einfach seine Aussagen aus dieser Zeit, ich find das sehr bemerkenswert. In der Regel werden solche Aussagen ja mit dem Rubrum ‚Verschwörungstheorie‘ bezeichnet, aber das ist real, das ist eine reale Aussage von einem Mann, der großen Einfluss hat.“ Erstens insinuiert Schreyer, dass Attali auf heutige, global agierende Exekutiveliten Einfluss habe (was zu beweisen wäre), und zweitens lässt er wieder beredt schweigend weg, dass es sich dabei um ein eher politikphilosophisches (im Gesamtwerk Attalis vollkommen untergehendes und heute, wenn nicht von vornherein, vergessenes) Textchen handelt, in dem Attali eher in der Tradition von Kants „Zum ewigen Frieden“ unter dem Gesichtspunkt eigennützigen Altruismus über die praktischen Erfordernisse einer gerechten Verteilung von Medikamenten im Falle einer schweren Pandemie referiert: „une pandémie majeure fera  alors  surgir,  mieux qu’aucun discours humanitaire ou écologique,   la prise de conscience de  la nécessité  d’un  altruisme, au moins intéressé. Et,  même si, comme il  faut  évidemment l’espérer, cette crise n’est  très  grave, il ne faudra pas oublier, comme pour la crise économique, d’en tirer les leçons,   pour qu’avant la prochaine, inévitable, on mette en place des mécanismes de prévention et de contrôle et des processus logistiques de  distribution équitable des médicaments et de vaccins.  On devra  pour cela mettre en place une police mondiale, un stockage mondial et donc  une fiscalité mondiale.“

Aber diese Kontextualisierung würde die Kontinuität der Schreyerschen Darstellung unterbrechen, die sich nun in der nicht weniger selektiven Darstellung des „Lock step“-Szenarios aus der Studie „Scenarios for the Future of Technology and International Development“ der, so Schreyer, „mächtigen“ Rockefeller Foundation aus dem Jahre 2010 ergeht. Der 54 Seiten dicke „report“ (https://www.nommeraadio.ee/meedia/pdf/RRS/Rockefeller%20Foundation.pdf) wird kurzerhand darauf reduziert, neben drei weiteren, von Schreyer auch nicht mit einem Worte nur angerissenen Szenarien, das sogenannte „Lock step“-Szenario zu beinhalten, und das wird so zusammengefasst: „Influenzapandemie führt zu globaler Panik; China wird zum Vorbild; Maskenpflicht überall; autoritäre Kontrolle auch nach dem Ende der Pandemie; Bürger geben bereitwillig ihre Freiheit auf; breiter Widerstand erst nach über zehn Jahren“. „Ziel der Studie“ sei es, „eine neue strategische Debatte unter Entscheidungsträgern auszulösen“. Dass die Originalpassage zu der letzten Behauptung „it [die Studie] will seed a new strategic conversation among the key public, private, and philanthropic stakeholders about technology and development at the policy, program, and human levels“ lautet und in der Übersetzung die auch nicht-marktlichen Anspruchs- oder Erwartungsträger zu Entscheidungsträgern gemorpht werden, sei geschenkt, ebenso, dass die strategische Debatte nicht das erklärte Ziel der Studie, sondern – wenn auch im Brustton des Futur I – die Hoffnung des Einleitungsschreibers ist. Dass China in diesem Szenario (nicht etwa „zum Vorbild“ wird, sondern lediglich) erfolgreicher in der Eindämmung der Epidemie ist, liegt an der Rahmenwahl für dieses Szenario. Es spielt in einer „world of tighter top-down government control and more authoritarian leadership, with limited innovation and growing citizen pushback“. Die anderen drei Szenarien spielen in anderen Settings, insbesondere das Szenario „Clever together“, das in einer „ world in which highly coordinated and successful strategies emerge for addressing both urgent and entrenched worldwide issues“ angesiedelt ist und mit der globalen Erwärmung umzugehen hat. Die Herausforderungen sind natürlich austauschbar in den Settings; das scheint nicht verstanden worden zu sein oder nicht dargestellt zu werden wollen, ebenso wenig wie die jeweiligen Erörterungen nach den Szenarien, was die Rolle von Technologie und was die Rolle von organisierter Philanthropie in den jeweiligen Szenarien sein könnte. Schreyer geht es aber darum, dem Zuschauer die „Erkenntnis“ dämmern zu lassen, dass all diese angeblich gleichgerichteten Planspiele und Szenarien den internationalen Funktionseliten lediglich das ach so autoritäre Besteck liefern sollten, mit dem „wir“ „jetzt“ konfrontiert sind, und deren Bestandteil der Grundrechtsbeeinträchtigung (oder wie Schreyer es ausdrückt: „Aufhebung von Grundrechten“) „logisch nicht unbedingt notwendig“ sei; „wenn Sie eine Pandemie oder einen Terroranschlag, die Reaktion darauf proben, müssen Sie nicht automatisch auch eine Aufhebung von Grundrechten proben, das ist da nicht automatisch mit dabei; es wurde aber so gemacht, so dass sich einem Beobachter der Eindruck aufdrängen kann, dass diese ganzen Übungen vielleicht auch eine Tarnung gewesen sind, um einmal einen politischen Ausnahmezustand schon mal testen zu können und schon mal durchspielen zu können, wie man dann eigentlich agiert, wenn so was passiert.“

Zunächst einmal wird hier der Übungscharakter vorsätzlich verkannt. In einem worst-case-Szenario kann man durchaus durchspielen, was von der Öffentlichkeit und von der Judikative zu erwarten ist, wenn man als geeignet, erforderlich und angemessen angenommene Maßnahmen durchsetzen muss und was dabei z.b. die Rollen von Medien, NGOs und Industrien sind. Dass es in Planspiel und Realität auch bei der mildesten Form zu Grundrechtseinschränkungen kommt (sowie die Straßenverkehrsordnung voller Einschränkungen der allgemeinen Handlungsfreiheit ist), ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Dass das nicht jedem schmeckt (im Planspiel wie in der Realität), zur Debatte steht und auch anfechtbar ist, ist in einer pluralistischen Gesellschaft auch klar; der Rechtsweg steht offen.

Sodann: Dass man etwas so probt, heißt nicht, dass man es auch so macht, wenn es so weit ist. Schreyer geht überhaupt nicht darauf ein, dass ausgerechnet die Regierung der USA, in denen die Planspiele all die Jahre so prominent besetzt waren und mit Szenarien der durch die Straßen patrouillierenden Armee gespielt wurde, wie Schreyer zeigt, letztlich bei der Pandemieakzeptanz und -bekämpfung so rauschend versagt haben und eben überhaupt nicht autoritär agiert haben. Man kann ja nur zu dem leider von Schreyer überhaupt nicht gezogenen Schluss kommen, dass all diese Übungen für die Katz waren, wenn es dem Präsidenten gefällt, der Bevölkerung lieber das Gurgeln mit Bleiche anzuempfehlen. Aber man ahnt es, Schreyer will eher die bundesdeutschen Verhältnisse als jene mit „aufgehobenen Grundrechten“ anprangern, und… ja, und was eigentlich? Politische Entscheidungs- und Verhaltensalternativen fehlen nolens volens. Aufklärung im Wappen, bloße Provokation und Skandalisierung in der Flinte. Und die Provokation geht mit der Durch-Nebeneinanderstellen-von-Informationen-Argumentation natürlich vollends auf, wenn man den als Denkhilfe getarnten Tenor des Ganzen in der Videobeschreibung in die erste von zwei krönenden rhetorischen Schlussfragen gießt: „Ist das Virus nur ein Vorwand für eine länger geplante weltweite Umgestaltung?“

Und da haben wir es also: Beziehungslose Fakten werden so arrangiert, dass der Eindruck entsteht, dass eine von wem auch immer gesteuerte globale Elite nicht etwa expertisengestützt den Ernstfall probt, sondern eine globale „Umgestaltung“ schon lange geplant hat, und, regierungsperiodenunabhängig, partei-, grenzen- und ideologieübergreifend nur auf die Pandemie gewartet hat, um endlich losschlagen zu können. [Dass diese geheimnisvolle Elite notwendiger Weise die ganz und gar geheimnislose Jetzt-schon-Elite des Kapitals nur sein könnte – wer anders hätte die Mittel und Druckmittel – und dass just diese Elite aber überhaupt kein Interesse an der Unterbrechung von Lieferketten, der Verbauung von Absatzmärkten, der Konsumeinschränkung und was der Pandemiefolgen mehr sind, kurzum: überhaupt kein Interesse an der Veränderung der Verhältnisse hat, bilden diese doch schon das denkbar schweinischste Schweinesystem zu ihrem Nutzen und Frommen, das wagt Schreyer nicht auszusprechen; das wäre ja schnöder, eindimensionaler Anti-Kapitalismus, wo käme man da hin, wenn man sich dem unintellektuell ergäbe. Wahrscheinlich in einen Brecht-Liederabend.]

Doch halt! Nein, der globale Lockdown ist ja noch anders begründbar: „Bevor ich Ihnen etwas über die letzte Übung Event 201 erzähle im Oktober 2019, möchte ich nochmal ein ganz anderes Fass aufmachen, weil ich denke, dass es in diesen Kontext gehört, in den Kontext, sich die Frage zu stellen: Warum begann diese ganze Corona-Pandemie im Januar 2020? Man kann natürlich sagen, naja, da tauchte das Virus halt auf, wenn wir in der offiziellen Erklärung bleiben, und dann nahm das eben seinen Lauf, das ist eben schicksalhaft so passiert. Wenn man jetzt unterstellt, dass das nicht so schicksalhaft passiert ist, sondern von einigen Kreisen gelenkt worden ist, als Gedankenspiel“ –

da ist es also doch mit ihm durchgegangen, der basso continuo aller Verschwörungstheorien brach sich durch das Gehege seiner Zähne Bahn: die lenkenden Kreise (auch wenn syntaktisch und damit gewollt oder ungewollt logisch etwas unklar bleibt: Ist’s das Gedankenspiel einiger Kreise, das das Auftauchen des Virus gelenkt hat und also als nicht ganz so schicksalhaft erscheinen lässt, oder ist’s nur ein Gedankenspiel Schreyers und damit halt nur so ne Idee, dass einige Kreise das Auftauchen des Virus gelenkt haben…) – ,

„dann ist es vielleicht nicht uninteressant, sich klarzumachen, was im September 2019 passiert ist, da hat sich nämlich ein sehr großes Beben an den Börsen ereignet. […] Im September 2019 ist irgendwas passiert, ich weiß nicht was, ich kann’s Ihnen nicht sagen“, wiewohl der Zeit-Artikel, der Schreyer als Grundlage für sein Raunen dient (https://www.zeit.de/2019/41/us-notenbank-zinssatz-repo-markt-finanzsystem), darauf mehrere Antworten hat, aber das passt eben überhaupt nicht zum durch keinerlei Beweis angekränkelten Schreyerschen Schlussknüller aus der Videobeschreibung: „Und war ein schweres Börsenbeben im September 2019 vielleicht der eigentliche Auslöser für den globalen Lockdown?“ Da ist der ewig gleiche cantus firmus zum obgenannten basso continuo: Es gibt keine Zufälle, alles geschieht in einem logischen Kontinuum, da ja alles gelenkt ist.

Schreyer sieht übrigens aus wie Stromberg. Ich will’s gar nicht weiter kommentieren, aber ich find das sehr bemerkenswert.

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